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Erlebnisführung "Die Akte Humfrey" - John Humbly Humfrey - Alias David Spence

Mit der Seilbahn von Koblenz zur Festung Ehrenbreitstein

Text-Quelle: Internetausgabe Sossenheimer Wochenblatt.

David Spence als John Humbly Humfrey.

Tages-Busfahrt der Kerbeburschen zum „Deutschen Eck“ ins Mittelrheintal

Am vergangenen Samstagvormittag starteten die Kerbeburschen vom Kerbeplatz aus mit einem Nostalgie-Omnibus zur Tagesfahrt nach Koblenz. Im Bus begrüßte der Vorsitzende der Kerbeburschen, Michael Schneider, die 52 Teilnehmer und stimmte sie auf die Fahrt ein.

Auf dem Parkplatz an der Mosel angekommen, unweit vom „Deutschen Eck“, strahlte die Festung Ehrenbreitstein auf dem Felssporn hoch oben über dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel und übt eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Nach einem kurzen Fußmarsch war die Reisegruppe an der Talstation der „Seilbahn Koblenz“, um mit der Gondel über den Rhein nach oben zu fahren. Oben und nach einem Höhenunterschied von 112 m, das freie Spannfeld beträgt immerhin 850 m, angekommen, wurde die Gruppe von David Spence zu einer „Kostümführung“ begrüßt.

Als Engländer John Humbly Humfrey, gekleidet in feinen Zwirn und Zylinder, führte der „Militärexperte“ diskret, souverän, aber auch sehr spontan und voller Humor durch die Festung Ehrenbreitstein. Er versetzte die Gruppe in das Jahr 1836, um auf einer Erlebnisführung „Die Akte Humfrey“ die Besonderheiten der Festung zu erklären. John Humbly Humfrey, ein königlicher Ingenieursoffizier, erlangte in den 1830er-Jahren Zugang zur „Preußischen Festung Koblenz“. Diese Freizügigkeit nutzte er, um das Festungsgelände bis in alle Einzelheiten zu beschreiben und sogar in Plänen aufzuzeichnen.

Nach gut 45 Minuten und reichlich Information Dank der Aufzeichnungen des „Ingenieursoffiziers“, gelangte die Gruppe auf dem Exerzierplatz über dem Rhein an und genoss den herrlichen Ausblick über das Mittelrheintal, Koblenz und die Mosel, hinüber zu Eifel und Hunsrück. Oder man besuchte das sehr gut ausgestattete Landesmuseum Koblenz, bevor es mit der Gondel wieder runter ging nach Koblenz.

Hier war ein Aufenthalt von einer Stunde eingeplant. Man bummelte durch die Altstadt von Koblenz oder besuchte das Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck. Auf der Rückfahrt machte die Reisegruppe in Niederlahnstein Halt und kehrte im Gasthaus „Maximilians-Brauwiesen“ ein. Gut gestärkt ging es zurück nach Sossenheim, wo man in guter Stimmung gegen 23 Uhr ankam. Quelle Sossenheimer Wochenblatt.

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