Volkstrauertag auf dem Sossenheimer Friedhof

Pastoralreferent Michael Ickstadt hält mahnende und zugleich ermunternde Rede.

Rene Foerster vom VDK und Jochen Lüdicke vom Vereinsring Sossenheim legten am Ehrenmal des Sossenheimer Friedhofs einen Kranz nieder.

Am 3. Sonntag im November begeht man den Volkstrauertag um der Opfer beider Weltkriege und der Opfer von Gewaltherrschaft zu gedenken. Die Ansprache hielt Pastoralreferent Michael Ickstadt, „die vergangenen hundert Jahre sind für unser Volk und für viele Völker Europas wesentlich geprägt durch die beiden Weltkriege. Diese hundert Jahre sind aber auch geprägt von einem gesellschaftlichen und politischen Umbruch ohnegleichen. Während in vielen Lebensbereichen zu recht über einen negativen Wertewandel geklagt wird, ist in den Fragen von Krieg und Frieden eine insgesamt sehr positive Entwicklung zu beobachten“. So der Beginn einer eindringlichen Rede, die große Anerkennung fand. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkfeier vom Posaunenchor CVJM Eschborn und dem Frauenchor der Chorgemeinschaft 1880/82 Sossenheim.