Author - Manfred

Mit der Seilbahn von Koblenz zur Festung Ehrenbreitstein

Text-Quelle: Internetausgabe Sossenheimer Wochenblatt.

David Spence als John Humbly Humfrey.

Tages-Busfahrt der Kerbeburschen zum „Deutschen Eck“ ins Mittelrheintal

Am vergangenen Samstagvormittag starteten die Kerbeburschen vom Kerbeplatz aus mit einem Nostalgie-Omnibus zur Tagesfahrt nach Koblenz. Im Bus begrüßte der Vorsitzende der Kerbeburschen, Michael Schneider, die 52 Teilnehmer und stimmte sie auf die Fahrt ein.

Auf dem Parkplatz an der Mosel angekommen, unweit vom „Deutschen Eck“, strahlte die Festung Ehrenbreitstein auf dem Felssporn hoch oben über dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel und übt eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Nach einem kurzen Fußmarsch war die Reisegruppe an der Talstation der „Seilbahn Koblenz“, um mit der Gondel über den Rhein nach oben zu fahren. Oben und nach einem Höhenunterschied von 112 m, das freie Spannfeld beträgt immerhin 850 m, angekommen, wurde die Gruppe von David Spence zu einer „Kostümführung“ begrüßt.

Als Engländer John Humbly Humfrey, gekleidet in feinen Zwirn und Zylinder, führte der „Militärexperte“ diskret, souverän, aber auch sehr spontan und voller Humor durch die Festung Ehrenbreitstein. Er versetzte die Gruppe in das Jahr 1836, um auf einer Erlebnisführung „Die Akte Humfrey“ die Besonderheiten der Festung zu erklären. John Humbly Humfrey, ein königlicher Ingenieursoffizier, erlangte in den 1830er-Jahren Zugang zur „Preußischen Festung Koblenz“. Diese Freizügigkeit nutzte er, um das Festungsgelände bis in alle Einzelheiten zu beschreiben und sogar in Plänen aufzuzeichnen.

Nach gut 45 Minuten und reichlich Information Dank der Aufzeichnungen des „Ingenieursoffiziers“, gelangte die Gruppe auf dem Exerzierplatz über dem Rhein an und genoss den herrlichen Ausblick über das Mittelrheintal, Koblenz und die Mosel, hinüber zu Eifel und Hunsrück. Oder man besuchte das sehr gut ausgestattete Landesmuseum Koblenz, bevor es mit der Gondel wieder runter ging nach Koblenz.

Hier war ein Aufenthalt von einer Stunde eingeplant. Man bummelte durch die Altstadt von Koblenz oder besuchte das Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck. Auf der Rückfahrt machte die Reisegruppe in Niederlahnstein Halt und kehrte im Gasthaus „Maximilians-Brauwiesen“ ein. Gut gestärkt ging es zurück nach Sossenheim, wo man in guter Stimmung gegen 23 Uhr ankam. Quelle Sossenheimer Wochenblatt.

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Video:

 

Großes Interesse an den Werken des Malers Wilhelm Runze

Pressemitteilung Kufö:

Die Ausstellung in der Frankfurter Volksbank ist noch bis zum 21. November zu sehen.

Familie Weber u. Brigitte Stark, Mitte.

Der Vorsitzende des Kultur- und Förderkreises Frankfurt-Sossenheim, Franz Kissel, begrüßte zusammen mit Kurator Rolf Anthes am 3. November zahlreiche Gäste im Foyer der Frankfurter Volksbank an der Westerbachstraße. Gemeinsam eröffneten sie die Ausstellung mit Werken des bedeutenden Malers Wilhelm Runze. „Sie, Herr Anthes, hatten die Idee für diese Ausstellung und haben auch viele Leihgaben mitgebracht, vielen Dank!“ Er erinnerte daran, dass Wilhelm Runze 1887 in Frankfurt-Sachsenhausen geboren und in Frankfurt-Sossenheim 1972 verstorben ist.

Franz Kissel bedankte sich auch beim Vorstandsmitglied der Volksbank, Harald Stroh und bei Filialleiter Christoph Röder, „dass sie uns die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Und ich bedanke mich auch bei ihren Mitarbeitern für die tolle Unterstützung“. Die Vorstandsmitgliedern Bärbel Schui und Rosemarie Holste hatten viel Arbeit geleistet. Auch dafür bedankte sich Franz Kissel und überreichte Blumen. Und weiter sagte er, „mein besonderer Dank gilt den Leihgebern Frau Moos, Frau Dultz, Frau Schöne und Frau Roth sowie Herrn Dr. Uhl“. Zugleich bedauerte er ein wenig, weil, „wir haben in dieser Ausstellung nur einen kleinen Teil seines Schaffens darstellen können“ und übergab das Wort an Harald Stroh.

Harald Stroh sagte, „die Frankfurter Volksbank ist seit vielen Jahrzehnten eng mit Sossenheim verbunden. Es ist uns daher eine besondere Freude, mit der Wilhelm-Runze-Ausstellung in unseren Räumlichkeiten an das Wirken eines zu Recht hoch geschätzten Frankfurter und Sossenheimer Künstlers erinnern zu können“. „Unser Dank und unsere besondere Anerkennung gelten dem Kultur- und Förderkreis, der sich seit zwanzig Jahren der Förderung des kulturellen Lebens in diesem Stadtteil verschrieben hat und den wir bei diesem Vorhaben gerne unterstützen.“

Sodann ging Kurator Rolf Anthes nochmal auf das umfangreiche Schaffen eines in seinen Augen großen Künstlers ein, zeigte mit dem Zeigefinger nach oben und fügte hinzu, „er wird uns bestimmt lächelnd zuschauen“. Es gab stets herzlichen Applaus und auch das obligatorische Glas Sekt.

Maler Peter Kullmann, Rolf Anthes und Franz Kissel.

Die Gäste hatten sodann Gelegenheit sich die umfangreiche Ausstellung näher anzuschauen und dabei auch „fachmännisch“ zu diskutieren. Wenn die Beschriftung nicht ausreichte, gab Rolf Anthes gerne weitere Informationen zu den Exponaten und über Wilhelm Runze. Die Ausstellung kann, bei freiem Eintritt, bis zum 21. November während der Banköffnungszeiten besichtigt werden.

Am kommenden Samstag, 11. November, 10.00 Uhr, bietet der Kultur- und Förderkreis eine Führung mit Kurator Rolf Anthes durch die Ausstellung an. Anmeldungen bitte an die Geschäftsstelle richten. Telefonisch unter 069 342201 oder per Email: franz.kissel@kultur-ffm-sossenheim.de. Info auch unter: www.kufö.de.

Franz Kissel mit Fillialleiter der VoBa in Sossenheim, Christoph Röder, rechts.

Franz Kissel bedankt sich mit Blumen bei Bärbel Schui und Rosemarie Holste.

Interessierte Kunstkenner.

Rundum gelungene Kerb

Pressemitteilung:

Michael Schneider mit der Feuerwehr in luftiger Höhe.

Zumindest am Kerbesonntag zeigte sich das Wetter von seiner sonnigen Seite.

Am Kerbesamstag fuhren die Kerbeburschen schon früh nach Schwanheim, um den Kerbebaum zu holen. Dieser war allerdings von den Schwanheimer Kerbeburschen schon etwas „verschönert“ worden und man trug kurzer Hand eigene Farbe auf. „Das gehört unter Kerbeburschen dazu, dass man sich gegenseitig etwas veruzt“, so der Kerbeburschen-Vorsitzende, Michael Schneider. Allerdings war man schon etwas sauer, als man in Sossenheim zurück, die Hülse mit Sand vollgeschüttet vorfand. Aber auch das wurde überwunden und der Kerbebaum mit der „Bob“ unter Beifall der Zuschauer aufgestellt. Die Kerbeburschen zogen ins Festzelt weiter, um die Kerb zu feiern, allerdings nicht ohne der Kerbebaum aus den Augen zu lassen.

Für den Samstagnachmittag war im Festzelt auf dem Kerbeplatz an der Kurmainzer Straße ein „Sossenheimer Kinderfest“ vorbereitet. Unter Federführung des „Sossenheimer Bücherwurms“ und des Sossenheimer Arbeitskreises für Kinder und Jugendliche gestalteten die Tanzschule Carsten Weber aus Höchst, die „Clownskommode“ und der Kinderbuchautor Marc Rybicki sowie „Signs of Beauty“ mit Kinderschminken einen bunten Nachmittag. Gut 100 Kinder kamen zu dieser Veranstaltung ins Festzelt und waren begeistert.

Am Samstagabend  hieß es im Festzelt „Get the Party“. Es gastierte die bekannte Coverband „ON LINE“ mit Partyrock und Schlagern, bis hin zum Alpenrock. Das Festzelt war mit etwa 250 Besucher besetzt, aber, „die Musik hätte mehr Publikum verdient“, wie Roland Schmied aus Sossenheim meinte. Dennoch die Stimmung war sehr gut und die Band spielte über Mitternacht hinaus, denn es gab stehenden Applaus und dafür reichlich Zugaben.

Der Sonntag begann mit einem „Kirchweihgottesdienst“ in der Kirche St. Michael, die in diesem Jahr 50 Jahre „St. Michael-Kirche“ feiert. Nach der Grundsteinlegung im Jahr 1965, konnte im Jahr 1967 die neu erbaute Kirche eingeweiht werde. Deshalb nahm auch Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz am Gottesdienst teil und weihte zudem die Fahne der Kerbeburschen. Nach dem Gottesdienst ging es mit einem kleinen Festzug mit Blasmusik und Fahnenträgern zum „Kerbefrühschoppen“ ins Festzelt auf dem Kerbeplatz. Der Weg dorthin führte über die Michaelstraße, Schaumburger Straße und die Lindenscheidstraße zum Kerbeplatz.

Den „Kerbe-Frühschoppen“ im gut besuchten Festzelt gestalteten musikalisch „Die Bibergauer“ aus Schwarzach mit ihrer zünftigen Musik und sorgten für „Festzeltstimmung“. Ob „Dickebackenmusik“, Schlager und internationale Hits oder auch Alpenrock, es ist immer wieder erstaunlich, was diese Band bzw. dieses Orchester musikalisch leistet. Höhepunkt immer wieder das „Trompetenecho“, das super rüber kam und ebenso mit viel Applaus versehen wurde.

Unter den Gästen begrüßte Franz Kissel, Vorsitzender des Vereinsrings Sossenheim, Hubert Schmitt, SPD und Vorsitzender des benachbarten Vereinsrings Unterliederbach sowie Uwe Serke und Susanne Ronneburg von der CDU. Aber auch Dr. Bernadette Weyland, Kandidatin der CDU für die Oberbürgermeisterwahl 2018 kam zum Frühschopppen ins Festzelt. Bernadette Weyland lobte die gute Arbeit des Vereinsrings und der Kerbeburschen und sagte zu Michael Schneider, „vor kurzem war ich noch ihr Chef, ich denke, die Sossenheimer sollten sie und ihr tolles organisatorische Talent nicht aus den Augen verlieren“.

Kurz nach 13.00 Uhr kam auch Oberbürgermeister Peter Feldmann und begrüßte viele Gäste im Zelt per Handschlag. In seiner kurzen Ansprache lobe er die gute Arbeit der Vereine im und die des Vereinsrings und sagte, „die Kirchweih ist die Basis der Kerb. Das ehrenamtliche Engagement und auch das Wirken in der zweiten Reihe, dort sind die wichtigsten Leute, gehören zu unserer Gesellschaft, und das Feiern gehört ebenso dazu. Klatschen sie deshalb auch mal für sich“.

Eine besondere Ehre wurde Marion Weber, Vorsitzende des „Bücherwurms“ und Horst Klärner, seit 35 Jahren Pfarrer in Sossenheim und damit dienstältester Pfarrer in Frankfurt, zuteil. Franz Kissel ehrte sie mit Urkunde für ihr ehrenamtliches Wirken im Stadtteil und darüber hinaus. Er überreichte einen mit ihren Namen versehenen Bembel des Vereinsrings sowie einen großen Blumenstrauß.

Der Sonntag war ein abgerundetes Fest für Familie, Groß und Klein, mit Musik und Unterhaltung und bei Versorgung mit Kaffee, Kuchen, Speis und Trank, bewirtet von den teilnehmenden Vereinen des Vereinsrings. Am frühen Nachmittag versteigerte „Auktionator“ Bernhard Katzenbach gekonnt und bekannt originell den Kerbebaum. Für die Kasse der Kerbeburschen wurden so 313,- Euro ersteigert. Die letzten Bieter waren Ariane und Markus Wolle.

Ein weiterer Höhepunkt im Festzelt war der Auftritt von über 70 Kindern der Henri-Dunant-Schule. Musiklehrerin Anne Rumpf begleitete die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klassen auf dem Keyboard. Sie sangen in ihrem 30-minütigen Programm Lieder, die sie im Musikunterricht einstudierte haben. Es gab viel und herzlichen Applaus im jetzt voll besetzten Festzelt. Zum Dank bekamen die Kinder Chips für Fahrgeschäfte auf der Kerb. Damit „erstürmten“ Kinder und Erwachsene den Kerbeplatz.

„Die Bibergauer“ beschlossen musikalisch und einem „Prosit der Gemütlichkeit“ den Nachmittag im Festzelt. Viele der Gäste nutzten das sonnige Wetter und hielten sich im Freien vor dem Zelt und rund um die Biergondel auf. Die Biergondel wurde ab dem Nachmittag von den Kerbeburschen bewirtet und sie hatten auch einen Baumstamm für´s „Nageln“ dabei – mit der Finne musste getroffen werden. Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurde gefeiert. [nggallery id=187]

Videos :

 

Kerbeburschen verbrennen die Kerb

Pressemitteilung der Kerbeburschen:

„Nach der Kerb ist vor der Kerb“ 

Am Samstag den 07.10.2017 verbrannten die Sossenheimer Kerbeburschen die diesjährige Sossenheimer Kerb. Damit endet nun offiziell das Programm der diesjährigen Sossenheimer Kerb.

Kerbebob „Jochen Lüdicke“ in luftiger Höhe.

Mit der Verbrennung hält der Verein eine Tradition am Leben, welche seit mehr als 100 Jahren besteht. Nachweislich im Jahre 1921 wurde im  damaligen Sossenheimer Anzeiger Nr. 81 erstmals über die bestehende Tradition der „Einäscherung der Sossenheimer Kerb“ berichtet.

Dort heißt es: „Am Kerbeende wurde die Kerb feierlich mit Musik und unter dem Gaudium der Bewohner begraben oder vielmehr eingeäschert“.

Mit einem Fackelzug beginnend am Parkplatz „Faulbrunnen“ starteten die etwa 150 Teilnehmer gegen 17:45 Uhr den Gang zum „Scheiterhaufen“. Angeführt wurde die Trauergemeinde von Mitgliedern der Kerbeburschen, die auf den Schultern „Kerbebob Jochen Lüdicke“ trugen. Die Kerbeburschen, die seit 2010 vom damaligen Vereinsringsvorsitzenden Jochen Lüdicke wiederbelebt wurden und seit 2013 selbständig als Verein organisiert sind, geben seither der jeweiligen Kerbebob jährlich wechselnd einen Namen eines bekannten Sossenheimers.

Am Scheiterhaufen angekommen hatten die jungen Sossenheimer Kinder dann die Möglichkeit, mit den vorher verteilten Fackeln die Kerbebob zu entzünden. Anschließend lud der Verein in die angrenzende Traktorenhalle „Heeb“ ein. Sie wurde eigens für die Veranstaltung von den Kerbeburschen leergeräumt und mit Fahnen und Dekorationsmaterialien geschmückt. Bei leckerem Gegrillten sowie einer reichhaltigen Getränkevielfalt wurde der Ausklang der Sossenheimer Kerb gebührend gefeiert.

Mit den gut 200 Gästen, den drei neuen Mitgliedschaften und den reibungslosen Verlauf der Kerb sind wir als Vorstand sehr zufrieden, so Michael Schneider (Vorsitzender der Sossenheimer Kerbeburschen). Für mich ist es etwas ganz besonderes, dass wir hier in Sossenheim noch so aktive Kerbeburschen haben.

Viele Besucher unserer Veranstaltungen bilden sich fast schon was darauf ein, dass wir als Kerbeburschen die Sossenheimer Zeltkerb mit den alten Insignien (Kerbebaum, Versteigerung sowie Verbrennung) ausstatten und heimatliches Brauchtum am Leben erhalten, berichtet Schneider scherzend.

Stolz sind wir aber auch darauf, dass sich eine Gruppe von Jugendlichen zwischen 13-15 Jahren gebildet hat, die bei vielen Aktivitäten aktiv mitwirkt, so Schneider. Wir tragen mit der Ausrichtung unserer Veranstaltungen dafür Rechnung, dass zum einen kleine Sossenheimerinnen und Sossenheimer schon Beginn an mit dem traditionellen Brauchtum der Kerb in Verbindung gebracht werden sowie das in den kommenden Jahren  für Nachwuchs gesorgt ist.

Da der Nachwuchs jedoch nicht ausreicht um die gesamten Belange unseres Vereines abzudecken, müssen wir auch etwas für unsere älteren Vereinsmitglieder, die sich ebenfalls aktiv engagieren. Wir distanzieren uns deshalb von den klassischen Kerbeburschenjahrgängen und sehen uns eher als gesamter Kerbeverein, bei dem alle Generationen der Mitgliedschaft die Möglichkeit haben bei unseren Aktionen mitzuwirken.

Weitere Aktivitäten stehen

Und auch nach der Kerb stehen noch Vereinsaktivitäten an. Zum Einen fahren die Kerbeburschen am 04.11.2017 mit einem gemieteten alten Omnibus nach Koblenz. Dort haben die Besucher die Möglichkeit mit der Seilbahn auf die Festungsanlage Ehrenbreitstein zu fahren, eine Kostümführung zu besuchen und sich Koblenz auf eigene Faust anzuschauen. Anschließend geht es zum gemeinsamen Einkehren ins Brauhaus Maximilian nach Lahnstein.

Zum Anderen wird der Verein zum 5 Mal einen Stand am Sossenheimer Weihnachtsmarkt betreiben, bei dem es selbstgekelterten heißen Apfelwein sowie andere Leckereien im Angebot gibt.

Ferner wird in den Wintermonaten ein Neubau des vereinseigenen Motivwagens durchgeführt. Die Kerbeburschen möchten im Jubiläumsjahr 2018 als offizielle Botschaften der Fördervereins 800 Jahre Sossenheim e.V. mit anderen Sossenheimer Vereinen auf den Fassenachtsumzügen Eschborn, Frankfurt, klaa Paris das 800 jährige Jubiläum repräsentieren und auf die Festwoche hinweisen. Ãœber die Baufortschritte am Wagen und der möglichen Mitfahrt an den Umzügen wird in gesonderter Berichterstattung berichtet.

Sossenheimer Kerbeburschen e.V.

Michael Schneider

-Vorsitzender-

Bericht im hk am 19.10.2017

Sossenheimer Kerb vom 29. September bis 03. Oktober 2017

Hier das Programm Zeltkerb, am Samstag, 30. September und am Sonntag, 01. Oktober, im Festzelt auf dem Kerbeplatz an der Kurmainzer Straße.

Samstag, 30. Sept., 13.30 Uhr, Kerbebaum stellen – Parkplatz Alt Sossenheim/Ecke Wiesenfeldstrasse mit den Sossenheimer Kerbeburschen.  Der Kerbebaum wird am 30. September aus dem „Schwanheimer Wald“ geholt. Die Abfahrt der „Baumhol-Party“ ist um 9.00 Uhr am Kerbeplatz. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind möglich und Plätze im großen Bus sind (ohne Gewähr) noch frei

Samstag, 30. Sept., 15.00-17.00 Uhr, Sossenheimer Kinderfest im Festzelt

Samstag, 30. Sept., 20.00 Uhr – „Get the Party“ mit der ON LINE Coverband. Vorverkaufsstellen sind die drei Sossenheimer Apotheken. VVK € 8,00 ABK € 10,00.

Sonntag 1. Okt., 9.15 Uhr, Kirchweihgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael. Anschließend ein Festzug mit Fahnenträgern und Blasmusik zum Festzelt.

Sonntag 1. Okt., 11.00 Uhr Sossenheimer Kerbefrühschoppen – „Die Bibergauer“ unterhalten während der Veranstaltung mit verschiedenen Darbietungen und Auftritten einschl. Kerbebaumversteigerung und Chorauftritt der Henri-Dunant-Schule.

Für die Kerb „Drumherum“ sind die Schausteller verantwortlich. Unter anderem Fahrgeschäfte, auch für die Kinder!Die Schausteller mit ihren Fahrgeschäften und Buden eröffnen die Kerb bereits am Freitag, 29. September, um 14.00 Uhr! Familientag am Montag, 02. Oktober, mit ermäßigten Fahrpreisen. Und am Feiertag, 03. Oktober, ist der letzte Schaustellertag.

Samstag, 7. Okt. Verbrennung der Kerbebob
auf dem Gelände der Halle Heeb im Sossenheimer Unterfeld mit den Sossenheimer Kerbeburschen. Mit der „Verbrennung“ der Kerbebob am Samstag, 7. Oktober, an/in der Halle Heeb, „beerdigen“ auch die Kerbeburschen ihre Kerb.

Für das Leibliche Wohl sorgen die teilnehmenden Vereine des Vereinsrings.

 

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Programm Zeltkerb 2017

 

 

Sossenheimer Kinderfest

„Get the Party“ mit „ON LINE“

„Heiße Musik“ beim „Musiksommer“

Pressemitteilung Kufö:

Wir hatten ein ganz tolles Musiksommerfest, dass unser Vorsitzender, Franz Kissel, wie folgt kommentierte, „der Kirchberg war wieder voll besetzt, wir hatten ganz tolle Leute hier und eine tolle Musikgruppe verpflichtet. Und auch das Wetter hat prima mitgespielt“.

Franz Kissel begrüßt die Besucher.

Franz Kissel begrüßte unter den Besuchern Dr. Oliver Strank, SPD, Bundestagskandidat für den Wahlkreis 182 – Frankfurter Westen sowie die Stadtbezirksvorsteher Bernd-Dieter Serke und Klaus Schreiber von der CDU.

Die Sossenheimer kommen gerne zum Musiksommer auf dem Kirchberg und so war es auch in diesem Jahr, dem Jahr des 20-jährigen Bestehens des Kufö. Wer am vergangenen Freitag nach 18:00 Uhr auf den Kirchberg kam, fand nur noch wenige freie Plätze vor. So gab es dann nur noch Stehplätze und dafür waren auch Stehbiertische aufgebaut.

Die Band „Rock ‚n‘ Roll Roulette“  sorgte mit ihrer Rock ‚n‘ Roll Musik aus den fünfziger und sechziger Jahren für Stimmung. Der Pianist spielte so heftig, dass sein Piano „in Brand“ geriet. Aber das war eine gelungene Showeinlage.  Es wurde getanzt, es gab viel Applaus und am Ende auch die gewünschten Zugaben.

Feuer auf der Bühne.

Die freiwilligen Helfer hatten bereits am Donnerstag mit dem Aufbau begonnen und am Freitagvormittag dann alles hergerichtet. Für Speis und Trank war ausreichend gesorgt. Warteschlangen gab es eigentlich nur am Cocktailstand von „Reginas Bar“. Sie wurden mit vorzüglichen Cocktails „entschädigt“. Die Biergondel war mit Mitgliedern des Karnevalsvereins „Die Spritzer“ besetzt und der Verkauf lief auch hier reibungslos. Und auch der Weinstand war gut frequentiert.

Zahlreiche Helfer im Einsatz.

Ein wiederum gelungener „Sossenheimer Musiksommer“, der in diesem Jahr aus personellen Gründen und 2018 aufgrund der „800-Jahr-Sossenheim-Feier“, nur einmal stattfindet.

Spritzer-Team in der Biergondel.

Am 12. November gastiert im Volkshaus das „Ohnsorg-Theater on Tour“ mit „Tratsch im Treppenhaus“, mit Heidi Mahler, der Tochter von Heidi Kabel. Mit einem vorweihnachtlichen Konzert (10. Dezember) mit dem Tenor Johannes Groß, „Ach ich hab in meinem Herzen da drinnen“ in Erinnerung an Rudolf Schock, beschließt der Kufö seine kulturellen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Mehr Info unter: www.kufö.de

Kulturreise des „Kufö“ ins Ruhrgebiet

Von Anni Hinkelmann: Eine Reise ins Ruhrgebiet – was sollte uns da schon erwarten außer trostlosen grauen Fabriken und schlechter, staubiger Luft! Nach der Rückkehr von unserem 5-tägigen Aufenthalt waren alle Vorurteile ausgeräumt: Wir erlebten Städte mit viel Grün und einer Luft, die keine rußgeschwärzte Wäsche oder Fenster mehr befürchten ließ. Und doch sind die Spuren der Vergangenheit noch sichtbar.

So wurden wir gleich am Tag der Anreise durch die Ausstellung „Wunder der Natur“ im ehemaligen Gasometer der Stadt Oberhausen geführt. Einmalige Fotografien aus der Tier- und Pflanzenwelt sowie als Höhepunkt ein riesiges schwebendes Abbild der Erde konnten wir dabei bestaunen.

Bei der Rundfahrt durch Essen tags darauf erfuhren wir Interessantes über die Geschichte der Stadt und vor allem über die Prägung der Region durch den Steinkohlebergbau sowie die Stahlwerke der Krupp-Dynastie.

Die Besichtigung der Villa Hügel, dem Wohnsitz der Familie Krupp, stand natürlich ebenfalls auf unserem Programm. Die Gebäude in der schönen Parkanlage haben den Krieg überstanden und beeindrucken durch ihre Größe und hochwertige Ausstattung. Ob die Mitglieder der Krupp-Dynastie allerdings glückliche Menschen waren, mag man bezweifeln, wenn man von den vielen zwischenmenschlichen Spannungen erfährt, die offensichtlich bestanden. Auch die zahlreichen Besucher – dazu gehörten auch der Deutsche Kaiser und später Hitler – brachten wohl viel Unruhe mit sich. Dass die dort tätigen Bediensteten zwar strengen Regeln unterlagen, aber gut versorgt wurden, geschah wohl nicht nur aus sozialem Engagement, sondern auch mit der Absicht, den eigenen Wohlstand zu demonstrieren. Auch  die Ansiedlung Margarethenhöhe (heute unter Denkmalschutz stehend) erbaut für die Arbeiter der Firma, aber auch für bedürftige Familien der Stadt Essen, war ein solches“ Vorzeige- Objekt“.

Die Gründung der Stadt Essen geht auf ein „Damenstift“ aus dem Jahr 845 zurück, das der Schulung und Erziehung adliger Mädchen und Frauen diente. Viele wertvolle Kunstgegenstände aus dieser Zeit konnten wir in der Domschatzkammer bestaunen.

Wer wollte, hatte Gelegenheit, die „Alte Synagoge“ in Essen zu besuchen. Sie ist Kulturdenkmal und gehört zu den größten freistehenden Synagogen Europas.

Eine Fahrt durch die Region „Niederrhein“ vermittelte uns nochmals eindrucksvoll ein Bild der industriegeprägten Landschaft sowie von Relikten aus der Römerzeit. Wir erfuhren, dass die vielen grünen Hügel, die sich überall erheben, Abraumhalden sind, die jetzt vorwiegend der Erholung und Freizeitgestaltung dienen. Von einem Turm auf einem dieser Hügel, der einer Grubenlampe nachgebaut wurde, hatten wir einen weiten Blick ins Land. Leider hat ein heftig einsetzender Regen die geplante Besichtigung der idyllischen Stadt Xanten sowie des dortigen Römerkastells beeinträchtigt. Wir durften uns aber an einer unterhaltsamen, detailreichen Führung mit unserer resoluten Stadtführerin durch den Xantener Dom St. Vincent erfreuen. Bei einem kurzen Halt auf der Rückfahrt konnten wir die prächtige Gartenanlage des ehemaligen Klosters in Kamp-Lintfort bewundern.

Der Besuch des UNESCO-Welterbes Zollverein war ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Die Zeche „Zollverein“ ist komplett erhalten und gilt als ein Meisterwerk der Bergbauarchitektur. Ausführlich wurde uns bei einem Rundgang gezeigt, wie die Steinkohle abgebaut und für die Eisenverhüttung aufbereitet wurde. Am Nachmittag dieses Tages konnten wir uns bei einer Schifffahrt entlang den idyllischen Ufern der Ruhr entspannen.

Der Besuch des Bergbau-Museums Bochum am Tag unserer Heimreise beschloss unsere“ Kulturreise Ruhrgebiet“. In diesem originalgetreu nachgebauten Bergwerk wird anschaulich dargestellt, wie die Arbeit unter Tage erfolgte. Ehemalige Bergleute standen bereit und gaben uns Auskunft auf alle unsere Fragen. Mit einem Blick von dem 60 Meter hohen Förderturm der Anlage verabschiedeten wir uns von dieser Region, die so weitreichend die deutsche Industrie geprägt hat.

Wir waren diesmal nur eine kleinere Reisegruppe. Aber der Wert einer Kulturreise misst sich ja nicht an der Zahl der Teilnehmer, sondern nicht zuletzt am gemeinsamen Erleben und miteinander ins Gespräch kommen.

Gabi Timmas, die diese Reise vorbildlich geplant und betreut hat, gebührt dafür ein sehr herzliches „Dankeschön“.

„Der Anecker“ – eine turbulente Komödie im Volkshaus

Pressemitteilung Kufö:

Am 12. Mai gastierte das „Volkstheater Hessen“ mit der Komödie von August Lähn, „Der Anecker“, in Sossenheim. Regie führte Steffen Wilhelm, der auch für die Bearbeitung verantwortlich ist.

Der Vorsitzende des Veranstalters, Kultur- und Förderkreis Frankfurt Sossenheim e.V., Franz Kissel, begrüßte die Besucher und freute sich, „dass eine lange und gute Beziehung mit dem Volkstheater Hessen mit dem Stück ‚Der Anecker‘ fortgesetzt wird“. Er wies darauf hin, dass der Verein in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert und gab die Bühne für das Stück in Frankfurter Mundart frei.

Der große Vorhang öffnete sich und der grandelnde Schuster Franz Anecker, dargestellt von Jochen Nötzelmann, betrat die Bühne. Der Bürgermeister, gespielt von Tim Grothe, kam in die Schusterwerkstatt und reklamierte einen zu engen Schuh. Das passte dem „Anecker“ gar nicht und es folgte der Rauswurf. Nachdem er seiner Frau Lene, dargestellt von Myriam Tancredi, auch noch Krähenfüße und Falten im Gesicht unterstellte und vermutete, dass der Bürgermeister seiner Frau Lene nachstellte, war der Ärger groß, „ich gehe ins Wirtshaus und ertrinke meinen Zorn über den Bürgermeister“.

Jetzt kamen auch Lenes Schwester Lisbeth, von Katharina Veciana ebenso wunderbar dargestellt, ins Spiel sowie Andreas Walter-Schroth als trinkfreudiger Schustergeselle Martin. Lisbeth war eigentlich diejenige, auf die es der Bürgermeister abgesehen hatte. Aber dann war erst mal Pause.

In der Pause konnten sich die Besucher mit Getränken und Knabberstangen versorgen und mit einem Glas Sekt anstoßen. Das humorvolle Geschehen auf der Bühne wurde diskutiert und eigentlich wusste jeder, wie es weitergehen wird.

Meister Anecker, links, nimmt schon mal den Hammer in die Hand.

Nach der Pause setzte Andreas Walter-Schroth seinen urkomischen Auftritt fort, „Partnerschaft ist, wenn de Partner schafft“. Oder er sang vor sich hin, „Ich bin nur ein armer Schustergesell, mein Bier trinke ich dunkel, mein Schnaps trink ich hell“. Man redete weiterhin aneinander vorbei, es wurde herzhaft gelacht und es gab immer wieder Szenenapplaus für alle Akteure auf der Bühne. Und als der Bürgermeister seinen Heiratsantrag stellte, kommentierte das Schuster Anecker mit, „du hast wohl en nasse Hut uff“. Erst spät erkannte auch er, dass nicht seine Lene die Umworbene war, sondern die Lisbeth. Sichtbar erleichtert stimmte er zu und alle hatten sich wieder lieb. Für das gekonnt humorvolle Treiben auf der Bühne gab es lang anhaltenden Applaus und von Franz Kissel ein herzliches Dankeschön sowie ein kleines Präsent.

Autogramme gab es nach der Vorstellung auch noch.

„Menschen in Bewegung“

Pressemitteilung des Kufö:

„Kinderkultur in Sossenheimer Schulen“ – mit dem Bildhauer Ischkhan Nasaryan.

Anfang 2015 rief der Kultur und Förderkreis Frankfurt-Sossenheim, kurz Kufö, das Programm „Kinderkultur in Sossenheimer Schulen“ ins Leben. Der Verein unterstützt das Programm finanziell und auch organisatorisch. Seit dem 25. April 2017 findet in der Albrecht-Dürer-Schule, ADS, ein Projekt statt, das den Namen „Menschen in Bewegung“ trägt. Der Vorsitzende des Kufö, Franz Kissel, erklärte in einer früheren Aussage, „es ist das Ziel des Kufö, die Kultur mit Projekten rund um die Musik und das Malen zu den Kindern direkt in die Schule zu bringen“. Jetzt gehört auch die Bildhauerei dazu.

Dipl. Bildhauer Ischkhan Nasaryan leitet in der 4c an

Im Kunstunterricht erstellen die Schüler der 4. Klassen unter Anleitung des Dipl. Bildhauers Ischkhan Nasaryan aus Ton ein Relief, eine Verbindung zwischen Malerei und Bildhauerei. Der Bildhauer erläutert, „dies mache ich zusammen mit Kindern, die noch keine Erfahrung mit Kunst und Bildhauerei haben“ und sagt weiter, „die Kinder sollen mit Freude dabei sein und ihre eigenen Ideen einbringen“. Die Kinder haben Spaß an der Sache, das konnte man schon in der ersten Unterrichtsstunde sehen. Am Ende des Projekts werden die so entstandenen Werke der Kinder in einer Ausstellung zu sehen sein, die für Ende Mai, Anfang Juni vorgesehen ist. Schulleiter Stefan Leicher findet es toll, dass seine Schüler an einem solchen Projekt teilnehmen können und bekommt Zustimmung von Lehrerin der 4c, Frau Killinger.