Kufö präsentiert „Die Fledermaus“

Pressemitteilung des Kultur- und Förderkreises F-Sossenheim:Die Fleder 07

DIE FLEDERMAUS von Johann Strauß

Das Papageno-Musiktheater Frankfurt war am vergangenen Freitag Gast des Veranstalters, dem Kultur- und Förderkreises Frankfurt-Sossenheim, im Volkshaus Sossenheim und brachte die Strauß-Operette „Die Fledermaus“ auf die Bühne. Seit ihrer Uraufführung im Jahre 1874 erfreut sich „Die Fledermaus“ ungebrochener Beliebtheit. Sie wird überall in der Welt als die Wiener Operette schlechthin angesehen. Mit eingängigen Melodien im Polka-, Csárdás- und Walzertakt sowie versehen mit spritzigem Humor wird die Doppelmoral der großbürgerlichen Gesellschaft nachgezeichnet. Die ca. 300 Besucher waren begeistert, was sich in dem lange anhaltenden Applaus wiederspiegelte. Dem Kufö ist es gelungen, neben den bisherigen Veranstaltungsformaten wie Neujahrskonzert und Theaterstücke nun auch eine anspruchsvolle Operette in Frankfurt-Sossenheim erfolgreich zu präsentieren

Klangvolle Stimmen, wie die beiden Sopranistinnen Esther Hock und Anja Stader bewiesen gleich im ersten Akt, dass Regisseur Hans-Dieter Maienschein seine Darsteller sorgfältig ausgewählt hatte. Das gilt jedoch für das gesamte Ensemble mit klangvollen Stimmen und auch für das Kammermusik-Ensemble unter der Leitung von Irina Fundiler. Höhepunkte sind das Uhren-Duett, der Czardas, die Arie des Prinzen Orlofsky und der Chorwalzer „Brüderlein und Schwesterlein – Du und Du“ im zweiten Akt. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des Gerichtsdieners Frosch im dritten Akt, dargestellt von Hans-Dieter Maienschein. Hier, am nächsten Morgen im Gefängnis, klärten sich die Verwechslungen auf. Dort begreift Lebemann Gabriel von Eisenstein auch, dass er der „Rache der Fledermaus“ zum Opfer gefallen war.

Der Vorsitzende des Kultur- und Förderkreises, Franz Kissel, war sehr zufrieden mit der Veranstaltung, „das Stück war sehr gut und das Papagenotheater hat eine tolle Leistung erbracht. Dass es dem Publikum gut gefallen hat, konnte man an dem minutenlangen Applaus und den Standing Ovations am Schluss entnehmen“. Franz Kissel wünscht sich wirtschaftlich natürlich keine Verluste und sagt, „das wir wirtschaftlich nicht ganz hinkommen werden sehe ich nicht ganz so schlimm. Ich bin mir sicher, dass wir bei einer nächsten Veranstaltung mit dem Papagenotheater mehr Zuschauer bekommen und wir müssen bedenken, dass wir mit diesem Engagement ein Frankfurter Theater unterstützen und das gehört zu unseren Aufgaben“.

Franz Kissel bedankte sich zum Abschluss und überreichte den Mitgliedern des Ensembles als Dank und Anerkennung für ihre tolle Darbietung ein Büchlein des Stadtteilhistorikers Günter Moos.