Kufö-Komödie „Verspekuliert“

002Pressemitteilung des Kufö:

Die Komödie in Frankfurter Mundart „Verspekuliert“ begeistert im Volkshaus.

Im voll besetzten Volkshaus Sossenheim begrüßte der Vorsitzende des Kultur- und Förderkreises Frankfurt-Sossenheim (Kufö), Franz Kissel am 20. März gut 500 Besucher. Zu Gast war das „Volkstheater Hessen“, mit der Komödie „Verspekuliert“, von Adolf Stoltze. Das Volkstheater Hessen wurde von ehemaligen Mitarbeitern des Volkstheater Frankfurt gegründet, das leider nicht mehr existiert. Auch Steffen Wilhelm vom Volkstheater und zuständig für Bearbeitung und Inszenierung, war bei seiner Begrüßungsansprache begeistert von der großen Anzahl der Besucher im Volkshaus, „wir sind zwar oft ausverkauft, aber vor so vielen Menschen haben wir noch nie gespielt“. Gekonnt witzig waren seine einleitenden Worte und er meinte als er fotografiert wurde, „ich bin eben geblitzt worden, ich babbel wieder mal zu schnell“. Er lud alle Besucher ein, Mitglied des Vereins Volkstheater Hessen e.V. zu werden, „dann hätten wir gleich 500 passive Mitglieder mehr, die wir gut gebrauchen könnten“.

Zu Beginn der Aufführung sangen die Akteure das Lied: „Es will mer net in de Kopp enei, wie kann nur en Mensch net aus Frankfurt sei!“ Das Publikum stimmte beim Refrain ein und das „Schicksal“ bzw. Bühnenstück nahm seinen Lauf. Frau Schnatter, Marktfrau mit Obststand, eröffnete das lustige Treiben um das neu angelegte Sparbuch von Sohn Schorsch, das im Bestreben um die Verlobung mit Lenchen eine große Rolle spielen sollte. Balser Knoblauch, Vater von Lenchen, war stets bestrebt, in das Sparbuch zu blicken. Bevor ihm das gelang, ließ er die Mitgift für Lenchen ins Sparbuch eintragen und stellte sodann fest, er habe sich „Verspekuliert“. Aber das Glück der jungen Leute war letztendlich doch entscheidend und alle waren am Ende glücklich und zufrieden. Es gab viel Applaus, immer wieder von herzhaftem Lachen begleiteter Zwischenapplaus und am Ende stehende Ovationen. Eine rundum gelungene Aufführung und „Echte Komödie“.

Franz Kissel bedankte sich beim Ensemble und überreichte ein großes, handsigniertes Bild von bzw. mit Adolf Stoltze. Ein Bild aus dem Fundus von dem Kufö-Mitglied und Sossenheimer Stadteilhistoriker Günter Moos. Nach der Komödie „Auf ein Neues“ mit Marion Kracht und Daniel Morgenroth im November vergangenen Jahres, war das wieder eine gelungene Veranstaltung des Kultur- und Förderkreises.

Bereits in der Pause, bei einem Glas Sekt, hatte man die Begeisterung heraus gehört. Henriette Schröder und Heidi Neuhaus aus dem benachbarten Sulzbach sagten, „wir kommen immer wieder gerne her, es wird immer was tolles geboten“. Das bestätigte ihr Mann Ellert Neuhaus, „es ist wieder sehr schön hier im Volkshaus, wir haben viel Spaß“ und fügte seiner Nachbarin zugewandt hinzu, „wir sind hier mit Christa Beckmann befreundet und froh, dass Sossenheim den Kufö hat“. Ortsbeiratsmitglied Susanne Ronneburg sagte, „schön, dass der Kufö uns das hier anbietet, ich bin hier immer wieder gerne dabei“. Auch Annelie Bohlender war angetan, „diese Leute verdienen es, unterstützt zu werden – schauspielerisch sehr gute Leistungen“. Und sie fügte ein weiteres Lob hinzu, „der Kufö versteht es den Geschmack der Leute in Sossenheim zu treffen“.

Mitwirkende:

Balser Knoblauch, Rentier Andreas Walther-Schroth

Lenchen, seine Tochter Iris Reinhardt Hassenzahl

Frau Schnatter, Obsthöckerin Silvia Tietz

Schorsch, ihr Sohn Tim Grothe

Fräulein Essig Sabine Isabel Roller

Bearbeitung und Inszenierung Steffen Wilhelm · Kostüme und Requisiten Claudia Rohde · Technik Peter Teeuwen und Eberhardt Wendelmuth · Organisation Hauke Hummel

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