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Herzlichen Glückwunsch Gerhard Henrich zum erhalt der Bürgermedaille der Stadt Frankfurt

�Zum Abschluss sag ich einfach danke�

Heute bekommt Gerhard Henrich für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement die Bürgermedaille der Stadt Frankfurt. N�chstes Jahr kandidiert er nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden des Kultur- und Förderkreises.

Bericht der Frankfurter Neue Presse vom 15.10.2009 Katja Faltinsky
Bericht der Frankfurter Neue Presse vom 09.11.2009 Boris Sch�ppner

 

Sossenheim. Hinter seinem großen Schreibtisch sitzt Gerhard Henrich und blättert in der Pressemappe. Immer wieder huscht ein Lächeln über sein Gesicht, wenn er stolz Artikel zeigt. „So viel war früher beim Kerbefrühschoppen los“, sagt er und deutet auf ein Zeitungsfoto, das ein brechend volles Festzelt zeigt. Oberbürgermeister Walter Wallmann zu Gast beim Neujahrsempfang, eine Ballettformation in glitzernden Kleidchen auf der Bühne bei der Silvester-Gala, und schließlich der Artikel: „Vereinsring will Volkshaus mit Leben füllen“.

Der markierte den Beginn des Kultur- und Förderkreises, denn nachdem 1994 die Sossenheimer ihr neues Volkshaus bekommen hatten, brauchte der Stadtteil auch neue Strukturen, um die Möglichkeiten des Gebäudes ausschöpfen zu können. 1997 wurde der Kultur- und Förderkreis ins Leben gerufen. Im Jahr 2000 habe er dann seinen Vorsitz im Vereinsring abgegeben, um sich ganz der neuen Aufgabe zu widmen. „Was hatten wir als kleiner Vorort alles für tolle Orchester bei uns“, freut sich Henrich. Zum Start des Theaterprogramms im Volkshaus trat das Frankfurter Volkstheater auf – mit der hundertsten Vorstellung von – Das Weiße Rösel. Seit ein paar Jahren belebt der Verein den Stadtteil zudem mit dem Sossenheimer Kultursommer, vor wenigen Tagen begeisterte Schauspieler und Kabarettist Walter Renneisen das Publikum. Das sind Momente, in denen sich Henrich in seinem Tun bestätigt fühlt, wenngleich er sich über mehr Jugendliche im Publikum gefreut hätte.

Seit vierzig Jahren ist Henrich in Vorständen Sossenheimer Vereine aktiv. Begonnen hatte alles 1969 bei der Chorgemeinschaft. Wenn der Kultur- und Förderkreis mit seinen 300 Mitgliedern im April einen neuen Vorstand wählt, will Henrich nicht mehr kandidieren. Im Stadtteil glaubten viele noch nicht daran. Doch Henrich meint es ernst: 2Ich muss aufhören, meine Zeit ist vorbei. Ich werde dannhutiger.“ Im vergangenen Jahr hatte er eine schwere Herz-OP, doch es war gerade die Vereinsarbeit, die ihn hat wieder gesunden lassen. „Das war ein Ansporn. Die Vereinsmeierei hält einen jung.“ Henrich weiß, dass sein Einsatz nur möglich ist, weil ihn seine Frau Ingrid dabei unterstützt. Die heutige Feierstunde im Römer wird Henrich nutzten, um allen Weggeführten 2einfach danke zu sagen“. Daran, dass er sich ganz aus dem Sossenheimer Vereinsleben zurückziehen wird, glaubt er selbst auch nicht.

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