Author - Franz Kissel

Neujahrsempfang des Vereinsringes

Ein buntes Programm erwartete die Gäste bei unserem diesjährigen Neujahrsempfang: der Frauenchor und der Sossenheimer sorgten für die musikalischen Beiträge und der Staatsminister Axel Wintermeyer wurde von Marco Prehler interviewt.

Abgerundet wurde der Abend noch mit Ehrungen, der VdK für sein 75-jähriges Vereinsjubiläum und die beiden Vorsitzenden Michael Schneider (Kerbeburschen) und Franz Kissel (Kufö) für ihre 10-jährige Vorsitzenden-Tätigkeit.

Guten Start ins das neue Jahr 2023.

Spendenrunde 2023: Infraserv vergibt 75 000 Euro

Förderung für Initiativen aus Nied und Sossenheim – Anträge bis 17. Februar einreichen

Die erste Spendenrunde von Infraserv Höchst für das Jahr 2023 ist gestartet: Mit 75 000 Euro an Fördermitteln unterstützt der Betreiber des Industrieparks Höchst auch im kommenden Jahr wieder Initiativen und Vereine aus der Nachbarschaft des Industrieparks. Das Spendenkonzept hat Tradition: Infraserv Höchst engagiert sich schon seit vielen Jahren für gemeinnützige Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung und soziale Integration. In diesem Jahr können sich Initiativen, Kindergärten, Schulen und Vereine aus Nied und Sossenheim in zwei Spendenrunden um eine Förderung bewerben. Bis einschließlich 17. Februar 2023 können Anträge für die erste Spendenrunde eingereicht werden.

Kultur, Bildung und soziale Integration

Mit ihrer Spendenpolitik leistet Infraserv Höchst einen Beitrag zum Gemeinwohl im Umfeld des Standorts. Die begünstigten Stadtteile wechseln deshalb in einem Vier-Jahres-Turnus. Im zu Ende gehenden Jahr wurden Projekte aus Sindlingen, Zeilsheim und Kelsterbach gefördert (wir berichteten), 2024 sind die Stadtteile Griesheim, Goldstein und Schwanheim an der Reihe, 2025 dann wieder Höchst und Unterliederbach. Der Fokus für die Stadtteile Nied und Sossenheim liegt für das kommende Jahr in der Förderung von kulturellen Projekten, der Bildungsförderung in Verbindung mit neuen Technologien im schulischen Bereich und der Förderung sozialer Integration in Verbindung mit Jugend- und Seniorenarbeit.

Spendenbeirat entscheidet

Ein unabhängiger Spendenbeirat begutachtet die eingereichten Vorschläge und wählt die Empfänger und die Höhe der jeweiligen Spenden aus. 2023 besteht der Spendenbeirat aus Hauke Hummel, Vorsitzender des Vereinsrings Nied, und dem Sossenheimer Vereinsrings-Vorsitzenden Franz Kissel sowie Matthias Schlosser von der „Schwalbacher Zeitung“ als Vertreter der Presse. Infraserv Höchst wird im Beirat von Personalleiter Holger Kison und Kirsten Mayer aus der Unternehmenskommunikation vertreten sein.

Interessierte Vereine, Schulen, Kindergärten und Initiativen aus Nied und Sossenheim können ihre Anträge ab sofort bis Freitag, 17. Februar 2023, für die erste Spendenrunde einreichen – bevorzugt online auf der Website industriepark-hoechst.com (dort: „Formular für Spendenanträge“ herunterladen) oder alternativ schriftlich.

Der Antrag sollte folgende Informationen enthalten:

■ eine Beschreibung des Projekts, falls nötig mit Bildern oder weiterführenden Informationen,

■ eine Kontaktadresse des Antragstellers,

■ die Nennung und Erläuterung der gewünschten Fördersumme,

■ wenn vorhanden, die Zusicherung der Gemeinnützigkeit.

Laufende Kosten wie Mieten oder Personallöhne sind nicht förderungswürdig. Weitere Informationen sind unter dem Stichwort „Spendenkonzept“ auf industriepark-hoechst.com zu finden. Die Kontaktadresse für Anträge und Nachfragen ist: Melanie Reichel, Infraserv Höchst, Human Resources, Industriepark Höchst, Gebäude C 770 / Zi. 310, 65926 Frankfurt, Telefon: (069) 305-35 19, Melanie.Reichel@Infraserv.com.

 

Volkstrauertag 2022

Der Vereinsring Frankfurt am Main-Sossenheim und der VdK -Sozialverband gedachten am Volkstrauertag vergangenen Sonntag auf dem Sossenheimer Friedhof der Opfer von Gewalt und Kriegen.

Der Vorsitzende des Vereinsrings begrüßte alle Anwesenden und führte in seiner Rede aus, dass wir heute den Opfern von Kriegen und Gewaltherrschaft gedenken. Der Volkstrauertag hat eine lange Tradition und in diesem Jahr gibt es ihn schon 100 Jahre. Er wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs vorgeschlagen. Am 5. März 1922 fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt. Danach wurde der Volkstrauertag seit 1925 in ähnlicher Form wie heute regelmäßig begangen. Leider hat sich die Situation in diesen 100 Jahren kaum geändert. Auch aktuell gibt es auf unserer Erde Kriege und Gewaltherrschaft. Offensichtlich liegt es in unserer DNA, dass wir uns streiten und meinen Krieg führen zu müssen. Natürlich fragen wir uns, wie konnte es soweit kommen und was können wir dagegen tun. Meist fängt es mit Meinungsverschiedenheiten, Streitereien und auch mit Neid sowie Missgunst an. Genau da ist der Ansatz, wo wir alle etwas dagegen tun können. Wir können mahnen, nicht wegschauen und durch unserer eigenes Tun und Handeln Toleranz und Empathie vorleben und einfordern, denn Toleranz und Empathie sind Eigenschaften, die den Kriegsführenden offensichtlich verloren gegangen sind.

 

Danach folgten mahnende Worte von Gero Gabriel vom VDK und Lieselotte Bollin, als Vertreterin der kath. Gemeinde St. Michael, die auch das Thema Nächstenliebe in den Vordergrund stellte. In den anschließenden Gebeten, an denen auch die Pfarrerin der ev. Regenbogengemeinde, Dr. Charlotte Eisenberg, teilnahm wurde nicht nur an die vergangenen Kriege erinnert. Auch dem aktuellen Krieg in der Ukraine mit seinen zahlreichen Opfern wurde in allen Beiträgen gedacht.

 

Danach wurden am Ehrenmal der Gefallenen beider Weltkriege Kränze des Vereinsrings, des VDK und der Stadt Frankfurt niedergelegt.

 

Einen würdigen Rahmen verliehen der Veranstaltung der Frauenchor der Chorgemeinschaft Frankfurt-Sossenheim e.V., der Posaunenchor des CVJM Eschborn, die Fahnenträger der Mitgliedsvereine und zahlreiche Sossenheimer Bürger:innen.

„Fit für die Zukunft – unsere Vereine in Sossenheim“

Unter diesem Motto hat der Vereinsring Sossenheim am Samstag, 5. November 2022 von 09:00 bis 16:00 Uhr zu einem Workshop ins Volkshaus Sossenheim eingeladen. Nach dem erfolgreichen Workshop mit den Vereinen im Mai diesen Jahres, war es der Wunsch der Teilnehmer:Innen, dass eine weitere Veranstaltung  zur Vertiefung und Konkretisierung der erarbeiteten Themen und Lösungsmöglichkeiten rund um eine erfolgreiche und zukunftsweisende Vereinsarbeit stattfindet. Die Idee für die Workshops stammt aus den „Online-Stammtischen“, die der Vereinsring in der akuten Corona-Zeit veranstaltete.

Der Workshop war für alle Vorstände und interessierte Mitglieder:Innen der  Sossenheimer Vereine und Institutionen gedacht. Rund 20 Vertreter:Innen sind der der Einladung gefolgt und repräsentierten folgende Vereine und Institutionen: Kath. Kirchengemeinde, Kultur- und Förderkreis (Kufö), Sportgemeinschaft Sossenheim (SGS), Interessengemeinschaft Sossenheimer Gewerbetreibenden (ISG), Sossenheimer Kerbeburschen, Volkshausverein, Chorgemeinschaft, Sozialverband VDK, CDU, SPD, Tanzsportverein Schwarz Silber, Karnevalverein „Die Spritzer“, AWO, Heimat- und Geschichtsverein (HuGVS) und Vereinsring Sossenheim (VRS).

Die Organisation der Veranstaltung erfolgte von Seiten des Vereinsings durch Andreas Will, der mit Konrad Dorenkamp, dem Bereichsleiter Bürgerengagement der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt, wieder einen erstklassischen Referenten gewinnen konnte. Zur Unterstützung brachte Konrad Dorenkamp noch  Claudia Bingel und Christian Berndt, die ebenfalls als Referenten für die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt tätig sind, mit.

Besonders erfreulich war die Tatsache, dass es neben den Teilnehmer:Innen vom letzten Workshop doch einige „Neuanmeldungen“ gab.

Das Konzept des Workshops sah vor, dass nach einer kurzen Begrüßungs- und Vorstellungsrunde und der Abfrage der Erwartungen sich die Teilnehmer:Innen in drei Gruppen teilten.

 

Praxisworkshop 1 mit Konrad Dorenkamp
„Verein-samen oder „Verein-en? Wie Generationen im Verein gut zusammenarbeiten können.“

Es wurde ein Blick auf Ansätze wie „geführte Gespräche“ geworfen, dass „Experiment Perspektivwechsel“ oder die Kollegiale Beratung durchgeführt. Ziel war es für ein gemeinsames Verständnis sorgen und Konflikte verstehen und aufzulösen.

oder

„Vereinsstrukturen – Korsett oder Geländer?“

Vereine sind Horte der Beständigkeit, und oft genug auch Orte jahrzehntelanger Amtsbesitze. Darin zeigt sich: Strukturen sind wichtig, aber sie können auch den letzten Rest von Lebendigkeit abtöten. In diesem Workshop wurde die Lust auf Neues geübt und Gewachsenes hinterfragt die Historie verstanden, die Gegenwart willkommen geheißen und die alte Kreativität wiederentdeckt. Ziel war es Lösungen für die Zukunft zu bauen.

 

Praxisworkshop 2 mit Claudia Bingel

„Kommunikation im Vorstand“

Dieser Workshop hatte keine feste Agenda. Interessierte brachten ihre konkreten Fragen zu den Themen: „Inhalte wertschätzend vermitteln“, „wertschätzend moderieren“, „Meinungen zusammenführen und daraus gemeinsame Ideen entwickeln“, „lange Diskussionen vermeiden und somit schneller ans Ziel gelangen“ ein.

 

Praxisworkshop 3 mit Christian Berndt
„Kommunikation mit Mitgliedern – oder auch neumodischer Kram: Design Thinking“

Es wurde mit Design Thinking neue Perspektiven und Lösungsansätze identifiziert. Es wurden Techniken und Anwendungsmöglichkeiten für Design Thinking entwickelt.

 

In den Pausen konnten die Teilnehmer:Innen zwischen den Praxisworkshops wechseln, so dass ein reger Austausch stattfinden konnte.

 

Natürlich gab es auch eine Mittagspause, die mit Kartoffelsuppe und Würstchen die ideale Grundlage für interessante Gespräche darstellte.

 

Beim abschließenden Resümee gab es von den Teilnehmer:Innen ein positives Feedback und den Wunsch weiterhin solche Formate vom Vereinsring geboten zu bekommen. Franz Kissel, der Vorsitzende des Vereinsrings bedankte sich zum Abschluss bei allen und lobte nochmals das Engagement und die Bereitschaft diesen Samstag im Dienste für das Ehrenamt und für den Stadtteil Sossenheim zu „opfern“. Auch bedankte er sich bei den Referenten:Innen und Andreas Will mit einem Weinpräsent

Gedenkfeier am Volkstrauertag

Am Sonntag, 13. November 2022, 12.30 Uhr, gedenken die Vereine von Sossenheim, der VdK und kirchliche Vertreter der Katholische Pfarrei Sankt Margareta am Ehrenmal des Sossenheimer Friedhofs, Siegener Straße, mit einer Kranzniederlegung den Opfern beider Weltkriege und der Opfer von Gewaltherrschaft.

Die Sossenheimer Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen.

Die Gedenkfeier ist eine gemeinsame Veranstaltung von VdK-Ortsverband Sossenheim und dem Vereinsring.

Fit für die Zukunft – unsere Vereine in Sossenheim – weiterer Vereinsworkshop

Unter diesem Titel veranstaltet der Vereinsring Sossenheim am Samstag, 5. November von
9:00 – 16:00 Uhr im Sossenheimer Volkshaus, einen weiteren Workshop für seine
Mitgliedsvereine und deren Mitglieder.
„Der erste Workshop im Mai dieses Jahres, mit seinem offenen Konzept war darauf ausgelegt
Gedankenanstöße, Ideen und Themen zu identifizieren, die für die Vereine
Herausforderungen, Probleme oder auch Chancen darstellen. Daraus resultierten viele Fragen
und Fragezeichen am Ende des Workshops und die Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben
klar den Wunsch für eine Fortsetzung geäußert“, so Franz Kissel, Vorsitzender des
Vereinsrings.
Entgegen dem offenen Workshop-Konzept beim ersten Termin, bei dem sehr spontan auf die
Anliegen der TeilnehmerInnen eingegangen wurde, hat dieser Workshop einen klar
strukturierten Ablauf und festgelegte Inhalte. Dazu konnten wir neben Konrad Dorenkamp
(Referent der Bereichsleiter Bürgerengagement & Bürger-Akademie der Stiftung
Polytechnische Gesellschaft Frankfurt/Main) noch Claudia Bingel und Christian Berndt, zwei
weitere Referenten gewinnen, die seit Jahren ebenfalls für die Bürger-Akademie, als
Referenten tätig sind. „Ich freue mich sehr, diesen Workshop wieder leiten zu dürfen und somit
dieses innovative Projekt der Sossenheimer Vereine begleiten zu dürfen“, so Konrad
Dorenkamp. „Die Sossenheimer Vereine, wollen nicht warten was die Zukunft bringt, sondern
haben erkannt, dass die Zukunft das ist, was man daraus macht“, so Dorenkamp weiter.
Durch die Erweiterung auf drei Referenten wird es diesmal auch möglich, gezielt in Gruppen
zu speziellen Themen zu arbeiten. Es werden drei Praxisworkshops angeboten, die jeweils
zwei Stunden dauern. Diese Workshops werden sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag
angeboten, sodass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Tagesverlauf in jedem Fall zwei
verschiedene Praxisworkshops besuchen können.
Diese werden sein:
Praxisworkshop I mit Konrad Dorenkamp
„Verein-samen oder „Verein-en? Wie Generationen im Verein gut zusammenarbeiten
können.“
oder
„Vereinsstrukturen – Korsett oder Geländer?“
Praxisworkshop II mit Claudia Bingel
„Kommunikation im Vorstand“
Praxisworkshop III mit Christian Berndt
„Kommunikation mit Mitgliedern – oder auch neumodischer Kram: Design Thinking“
In jedem Praxisworkshop werden verschiedene Methoden und Techniken angeboten, wie man
z.B. Stärken und Chancen sowie Schwächen und Risiken einer Situation erkennen, verstehen
und für sich nutzen kann.
Jede/r Teilnehmerin und Teilnehmer sollte Neugier und Offenheit, sowie Lust auf neue
Methoden und Techniken und Lust auf aktive Mitgestaltung mitbringen. Dies waren bereits im
ersten Workshop wichtiger Schlüssel für einen erfolgreichen Workshop.
Für Verpflegung ist während des Workshops ausreichend gesorgt.
Vorstände der Mitgliedsvereine, sowie deren Mitglieder können sich ab sofort bei Andreas Will
(andreas.will@vereinsring-sossenheim.de) für den Workshop anmelden.